Wie-Wörter - oder wie die Experten sagen:
Adjektive
Mit unserem aktuellen Thema "Adjektive" verbinden wir die Lernbereiche Wortschatzarbeit, Grammatik, Rechtschreibung und Texte verfassen.
Nachdem wir im letzten Schuljahr die Wortart „Adjektive" bereits kennen gelernt haben, befassen wir uns in diesem Schuljahr ganz intensiv mit diesen Wörtern. Der Einstieg in das Thema erfolgte über ein Gedicht, das durch die darin enthaltenen Adjektive sehr „angeberisch" war. Wir dichteten es nach und es entstand das Gedicht „Unsere Ferien der Superlative". Nun lernten wir, Adjektive zu steigern und die dazugehörigen Begriffe „in der Expertensprache".
Wir stellten fest, wie wichtig Adjektive für das genaue Beschreiben und die Erzeugung von Stimmung und Spannung in Geschichten ist. Es wurden Hexengeschichten geschrieben, die je nach Vorgabe (böse Hexe, liebe Hexe, gruselige Hexe) ganz unterschiedlich waren. In diesem Zusammenhang lernten wir interessante und ungewöhnliche Adjektive kennen.
Wir sortierten Adjektive nach ihren Endungen und erkannten die Endungen –ig und –lich, durch die Nomen zu Adjektiven werden. Nun lernten wir auch zwei wichtige Rechtschreibstrategien kennen : das Ableiten (Gefahr – gefährlich) und das Verlängern, wodurch man unklare Wortenden hörbar machen kann: Schreibt man „witzich" oder „witzig"? Verlängern wir das Wort zu „witziger", dann hören wir das „g" und wissen, dass wir „witzig" am Ende mit „g" schreiben müssen.
Zum Lesen: Wir beginnen seit einiger Zeit unsere Stunden mit einer stillen Lesezeit, in der die Schüler in selbst gewählten Büchern lesen dürfen. In der Regel gehen wir eine Stunde pro Woche in den Computerraum, wo die Schüler ihr Leseverständnis im Antolin-Programm nachweisen. Nach wie vor ist es wichtig, dass die Kinder auch zu Hause regelmäßig Bücher in deutscher Sprache lesen.
Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
S. Laute
Teacher German Natives